Starker Preisanstieg bei Neubauimmobilien in Leipzig

Starker Preisanstieg bei Neubauimmobilien in Leipzig

Die Immobilienpreise auf dem ostdeutschen Immobilienmarkt steigen weiter an. Dabei müssen für Neubauten in Leipzig inzwischen ähnliche Preise gezahlt werden wie in vergleichbaren westdeutschen Großstädten. Das ist das Ergebnis einer Studie der Ostdeutschen Landesbausparkasse (LBS).

Im Gesamtvergleich bleibt Wohnraumbesitz im Osten Deutschlands vergleichsweise günstig. Hier führen weiterhin die Städte München, Hamburg sowie Frankfurt/Main. Betrachtet man jedoch nur den Bereich Neubau holt Leipzig inzwischen merklich auf und ist inzwischen teurer als einige vergleichbar große Städte im Westen des Landes.

So kostet eine neu gebaute Eigentumswohnung in Leipzig laut LB-Studie bereits 3.500 Euro pro Quadratmeter. Dieser Preis ist höher als in Bremen, Essen, Hannover oder Dortmund. Auch bei neu gebauten Eigenheimen ist Leipzig mit durchschnittlich 310.000 Euro für ein neues Reiheneigenheim bereits auf Augenhöhe mit den genannten Städten.

Vergleichsweise günstig ist dagegen noch der Markt der Bestandsimmobilien. Hier zahlt man in Leipzig noch rund 1.500 Euro pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen und 190.000 Euro für Reihenhäuser. Für Bauland muss in der Messestadt im Durchschnitt 170 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden.

Erstellt am 21.08.2017