Immobilien: Warum Kaufen besser ist als Mieten

Immobilien: Warum Kaufen besser ist als Mieten

Leipzig boomt, die Mieten steigen und die Zinsen sind niedrig. Da ist es nur natürlich, dass das Bedürfnis wächst, in eine eigene Wohnung zu investieren oder eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen. Irgendwann kommt bei jedem der Punkt im Leben, an dem man zu der Überlegung kommt, dass es vielleicht besser sei, das monatlich gezahlte Geld für die Miete in eine Eigentumswohnung zu investieren, die einem irgendwann gehört.

Immobilien sind eine recht wertstabile Geldanlage, ermöglichen in der richtigen Lage ordentliche Wertsteigerungen und dienen als gute Altersvorsorge. Ist das Haus abbezahlt, gehört es mir. Die Miete dagegen fließt weg ohne dass ich dafür Eigentum für mich schaffe. Zudem ist natürlich der große Vorteil bei Wohneigentum, dass ich bei der Gestaltung oder bei Umbauten agieren kann, wie ich möchte und mein Zuhause ganz individuell einrichten kann. Erwirbt man eine denkmalgeschützte Immobilie, ist es sogar möglich, von Steuervorteilen zu profitieren. Eine ausführliche und individuelle Beratung gibt es beim Immobilienmakler oder dem Steuerbüro.

Bevor man sich jedoch auf eine Immobilie einlässt, gilt es einige Überlegungen zu tätigen. Denn neben vielen Chancen bergen Immobilien auch Risiken, die man erkennen und einkalkulieren sollte. So sollte man sich zum Beispiel vor Augen führen, dass die Investition in eine Immobilie eine langfristige Kapitalanlage ist. Wer hin und wieder auf liquide Gelder angewiesen ist, sollte sein Kapital nicht langfristig in einer Immobilie binden. Der Grund ist einfach – beim Kauf einer Immobilie stehen Nebenkosten wie beispielsweise die Kosten für den Notar. Diese werden bei einem notwendigen Wiederverkauf nicht wieder reinkommen. Es entsteht also ein reeller Verlust.

Derzeit ist der ideale Zeitpunkt für Wohneigentum. Aufgrund der sehr guten Zinslandschaft ist es aus Expertensicht ratsam, sein Kapital in Immobilien zu investieren. Hat man sich für eine Immobilie entschieden und möchte diese nun käuflich erwerben, ist der nächste Schritt der zur Finanzierung. Neben einem sicheren Einkommen sollten circa 20 Prozent Eigenanteil der Kaufsumme eingebracht werden. Hier empfiehlt sich eine individuelle Beratung bei der Hausbank. Berücksichtigen sollte man auf jeden Fall auch das umfangreiche Angebot von Förderprogrammen, z. B. über die Sächsische Aufbaubank oder die KfW. Da die anzuschaffende Wohnung als Hauptsicherheit bei den Banken akzeptiert wird, können auch jüngere Anleger sich den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen. Auch kann man bei der Entscheidung für eine Immobilie in jungen Jahren langlaufende Darlehen bedienen, so dass die monatlichen Raten überschaubar bleiben. Ab dem Alter von 40 Jahren muss man schon mehr auf Eigenkapital zurückgreifen. Hier verteuert sich die Finanzierung mit zunehmenden Alter.

Erstellt am 10.02.2017 | Bildquelle: Pixabay